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Russland will Müllreform bis 2030 abschließen

Etwa die Hälfte der insgesamt 85 Regionen in Russland könnte die seit 2019 laufende Reform der Abfallwirtschaft in den kommenden drei Jahren zum Abschluss bringen. Wie für die russische Müllreform zuständige Vizeregierungschefin Viktoria Abramtschenko hinzufügte, könnte bis 2030 die andere Hälfte folgen.

10/12/2021

foto: Müll (Symbolbild) / pixabay

Bislang seien die Gebiete Moskau, Murmansk, Astrachan, Kaliningrad und Jaroslawl sowie acht weitere Regionen bei der Reform am weitesten fortgeschritten, sagte Abramtschenko am 12. Oktober beim Russischen Umweltforum im Moskauer Vorort Anossino. 

Es gehe um Fortschritte der Regionen beim Aufbau einer Kreislaufwirtschaft, um die Umsetzung der Zielvorgaben des landesweiten „Umwelt“-Projekts sowie um die Mülltrennungsquote in Privathaushalten und reibungslose Müllverarbeitungsabläufe, erklärte sie. Auch die Zufriedenheit der Bevölkerung sowie Bildungs- und Aufklärungsarbeit seien für eine Bewertung der eingeleiteten Reform entscheidend. 

„Für die führenden Regionen konzipieren wir derzeit weitere Anreize, um regionale Teams und die Regionen zusätzlich auf föderaler Ebene zu unterstützen“, ergänzte Abramtschenko.  Wer bei der Reform hinterherhinke soll mit Hilfsmaßnahmen oder „sogar Zwangsinstrumenten“ angetrieben werden.

Ziel der russischen Abfallreform ist es, die illegalen Müllhalden zu beseitigen und die willkürliche Deponierung von Abfällen zu reduzieren. Die beiden größten Städte Moskau und Sankt Petersburg sowie Sewastopol auf der Krim haben derzeit noch viel Nachholbedarf bei der Reform. Für sie gilt eine Übergangszeit bis Anfang 2022, in der sie die notwendige Infrastruktur vorbereiten und regionale Betreiber bestimmen sollen. / RBC (RU)
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