Mülloperator-Chef für schnelle Umsetzung der Abfallreform

Neuer Leiter von REO über die Reform der russischen Abfallwirtschaft, Müllverbrennungsanlagen und den Bankrott regionaler Betreiber.

02/25/2020

foto: https://reo.ru/
Eine der wichtigsten Aufgaben der russischen Regierung ist die Schaffung eines föderalen Abfallwirtschaftsschemas, welches zum März 2020 fertiggestellt werden soll. Dies hat der neue Leiter des nationalen Umweltbetreibers REO, Ilja Gudkow, in einem Interview mit dem Medienportal RBC angekündigt. Der im Rahmen einer öffentlich-rechtlichen Partnerschaft entstandene Umweltbetreiber ist für die Schaffung eines umfassenden Systems für den Umgang mit Siedlungsabfällen verantwortlich. Laut Gudkow ist für eine erfolgreiche Umsetzung der Reform wichtig, günstige Bedingungen für Investoren, auch ausländische Investoren, zu schaffen.
 
Gudkow sagte, dass er bereits einige Treffen mit Unternehmen durchgeführt hat. Die Investoren verstehen die Ziele des föderalen Abfallwirtschaftsprojekts nicht vollständig und sind sich über die Stabilität der "Spielregeln" nicht sicher, sagte Gudkow. Im Moment sei REO nur für den Umgang mit Siedlungsabfällen zuständig, aber es sei nicht ausgeschlossen, dass die Gesellschaft in der Zukunft auch die Verantwortung für den Umgang mit Industrieabfällen übernehme.
 
Derzeit stehen 10% der regionalen Betreiber wegen Nichtzahlung von Gebühren für die Müllabfuhr kurz vor dem Bankrott. "Wenn sich die Situation weiter verschärft, werden wir auf Regierungsebene nach Lösungen suchen", kommentierte Gudkow. Voraussichtlich plant Russland bis 2030 den Bau von etwa 30 Müllverbrennungsanlagen. Die Mittel für deren Bau sind nicht im nationalen Projekt "Ökologie" vorgesehen. Es ist nicht ausgeschlossen, dass die Fabriken von der Staatsholding Rostech gebaut werden. Laut Gudkow ist es zunächst notwendig, die Erfahrungen in der Region Moskau zu analysieren - derzeit werden dort Müllverbrennungsanlagen von RT-Invest gebaut, einem Tochterunternehmen von Rostech.



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