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Russland sieht seine Wasserwirtschaft weitgehend autark

Russland versorgt sich nach Regierungsangaben größtenteils mit eigenen technischen Systemen für die Wasserwirtschaft. Laut Bauminister Irek Fajsullin stammen etwa 85 Prozent der Ausrüstungen beim Bau neuer Wasserversorgungs- und Abwasserentsorgungsanlagen aus heimischer Produktion oder werden aus Partnerländern importiert.

04/12/2022

foto: Wasserhahn (Symbolbild) / pixabay
Fast zwei Drittel der Importe entfielen dabei auf Pumpen (35 Prozent) und Elektrotechnik (29 Prozent), teilte der Minister am Dienstag mit. Nach seinen Worten helfen das Bauministerium und das Industrie- und Handelsministerium staatlichen Auftraggebern bei der Suche nach russischen Alternativen, um weniger auf Importe angewiesen zu sein.

Technische Ausrüstungen sollen durchschnittlich 34 Prozent der Gesamtkosten bei Bau oder Modernisierung wasserwirtschaftlicher Anlagen ausmachen. Um den prozentualen Anteil zu berechnen, wurden insgesamt 413 Aufträge mit einem Gesamtvolumen von 112,3 Milliarden Rubel (1,4 Milliarden Euro) analysiert.

Mit dem nationalen Projekt „Sauberes Wasser“ hatte sich Russland 2018 das Ziel gesetzt, bis 2024 mindestens 88,8 Prozent der Bevölkerung mit qualitativ hochwertigem Trinkwasser zu versorgen. Dafür sollen russlandweit neue Versorgungs- und Entsorgungsanlagen entstehen. / Watermagazine.ru (RU)

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